Berlinale 2018: Bis zum 15.12. noch Akkreditierung über den Verband möglich

    Für die Mitglieder des BFFV hier noch einmal die Erinnerung an die Akkreditierung für die Berlinale: Die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 15.02. bis 25.02.2018 statt. Wie im vorigen Jahr wird die Berlinale den Akkreditierungsprozess und die Bezahlung online durchführen.

    Der Berliner FFV erhielt wieder Verbands-Codes. Mit diesen Codes können sich die Mitglieder bis zum 15. Dezember 2016 unkompliziert online über die Webseite der Berlinale (www.berlinale.de) akkreditieren.

    Personen mit einem Verbands-Code müssen bei Antragstellung keine zusätzlichen Tätigkeitsnachweise vorlegen. Bis zur Mitgliederversammlung am 14.12.2017 werden wir die Akkreditierungsanträge (Codes) vergeben. Wer eine Akkreditierung haben möchte, meldet seinen Akkreditierungswunsch bitte an Klaus Schmutzer (Tel 0160-96006135 oder ajourfilm@t-online,de).

    Buchpremiere 'Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme' am 6.12. mit F.-B. Habel

    Wann? Morgen, 06.12.2017, ab 18 Uhr

    Wo? Kino Toni, Antonplatz 1, Berlin-Weißensee

    Morgen, am 06.12., findet im Kino Toni die Buchpremiere zur Neuauflage des Großen Lexikons der DEFA-Spielfilme, verfasst von unserem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Frank-Burkhard Habel, statt. Dabei wird neben einer Lesung des Autors und einem Gespräch mit verschiedenen Gästen auch der 1966 erschienene DEFA-Film DEFA 70 von Werner Bergmann gezeigt. Damit ist die Lesung nicht nur für Verbandsmitglieder, sondern ebenso für DEFA-Kenner wie am Film der DDR Interessierte empfehlenswert.

    In einer bei SPIEGEL Online veröffentlichten Erklärung haben sich insgesamt 79 Filmschaffende - darunter Namen wie Maren Ade, Fatih Akin, Volker Schlöndorff und Rosa von Praunheim - an die Öffentlichkeit gewandt, um für eine Neuausrichtung der Berlinale nach der Ära Kosslick (die 2019 zu Ende geht) zu plädieren. Zur Entschlackung und Erneuerung des Festivalprogrammes fordern sie eine geschlechterparitätische, internationale Findungskommission, um eine "herausragende kuratorische Persönlichkeit zu finden, die für das Kino brennt, weltweit bestens vernetzt und in der Lage ist, das Festival auf Augenhöhe mit Cannes und Venedig in die Zukunft zu führen."

    Die Allianz deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) hat sich in einer Pressemitteilung vom 18. Oktober an die Ministerpräsidentenkonferenz gewandt, die am 19. Oktober in Saarbrücken unter anderem über über Vorschläge zur Erweiterung des Telemedienauftrags der öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter beraten hat. Bezüglich der Regelung der Verweildauern von Filmen und Serien in Mediatheken der öffentlich-rechtlichen appeliert die Produzentenallianz, die Interessen der Filmwirtschaft zu berücksichtigen.

    Hier die Pressemitteilung, die sich auch auf der Website der Produzentenallianz findet:

    Von Ulrike Schirm
     
    Der Schwede Ruben Östlund hat schon mit seinem Film „Höhere Gewalt“ gezeigt, daß er es versteht, seine Protagonisten psychologisch zu durchleuchten. War es vor gut einem Jahr noch ein Familienvater, der sich in einem entscheidenden Moment als regelrechter Feigling und Egoist entpuppte, ist es in dem Cannes-Gewinner „The Square“ ein Kurator eines der grössten Museen Stockholms. Ein smarter Typ, der auf der sogenannten Sonnenseite des Lebens steht. In der bitterbösen und gleichzeitig amüsanten Satire , bleibt einem mehr als einmal das Lachen im Halse stecken.

    Von Frank-Burkhard Habel

    „Latücht“ ist ein plattdeutscher Ausdruck für die Laterne, also das Licht in der Dunkelheit. Das ist der Neubrandenburger Latücht-Verein in mehrerlei Hinsicht. Er verfügt über internationales Renommee als Ausrichter des Festivals dokumentART, das Mitte Oktober zum 26. Mal über die Leinwand ging, in einer Stadt, die kulturelle Aktivitäten dringend nötig hat. Die neue Leiterin Yun-Hua Chen, eine in Berlin lebende taiwanesische Filmkritikerin, hat begonnen, das traditionelle Dokumentarfilmfestival stärker dem Animations- und Kurzspielfilm zu öffnen. Seit diesem Jahr gilt der neue Namenszusatz „films & future“. Ebenso richtig ist aber der Gedanke, dass nur der die Zukunft gestalten kann, der Vergangenheit und Gegenwart verstanden hat. Und so hat sich eigentlich nicht allzu viel geändert.

    Von Ulrike Schirm
     
    Die großbürgerliche Familie Laurent, Besitzer einer Baufirma, residiert in einem noblen Anwesen, nahe der Küste von Calais. In der pompös ausgestatteten Villa fehlt es an Nichts. Sündhaft teure Gemälde schmücken die Wände, gespeist wird von feinstem Geschirr, riesige Sitzlandschaften laden zum Verweilen ein. Betreut und in Ordnung gehalten wird das Luxusobjekt von marokkanischen Hausangestellten. Doch der luxuriöse Schein trügt gewaltig. Tauschen möchte man mit keiner der dort anwesenden Personen, die in dem schlossähnlichen Palast, ohne einen Funken von Empathie und Wärme für nicht einen der zahlreichen Familienmitglieder, leben.

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