Der Verband der deutschen Filmkritik zeichnet dieses Jahr die Dokumentarfilmerin Tamara Trampe für ihr Lebenswerk aus. Die Preisverleihung findet am 19. September um 19 Uhr in der Akademie der Künste am Hanseatenweg statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird Tamara Trampes Dokumentarfilm „Meine Mutter, ein Krieg und ich“ präsentiert, der in Co-Regie mit Johann Feindt entstand. Die Autorin, Dramaturgin, Kuratorin und Filmemacherin Cornelia Klauß wird eine Laudatio auf die Filmemacherin halten. Ein Gespräch mit Tamara Trampe führt der Filmkritiker Matthias Dell.

    achtung Berlin Festival vom 16.-20 September in einer 'light edition'

    Das achtung berlin Filmfestival findet vom 16.-20 September statt und geht wieder in die Kinos. Statt im April nun im September, und verkürzt,wird es dennoch vor Ort stattfinden, und zwar in einer 'light version':
    Mit weniger Vorstellungen, weniger Veranstaltungen und ohne Parties, aber mit Premieren, Filmgesprächen und Paneldiskussionen. Die diesjährigen Festivalkinos in Berlin sind Babylon, City Kino Wedding, ACUDKino, fsk - Kino am Oranienplatz, Wolf Kino, Lichtblick-Kino, Kino & Bar in der Königstadt.  

    Vom 20. bis 26. September findet das 28. Deutsche Kinder Medien Festival Goldener Spatz in kleinerem Rahmen in Gera & Erfurt sowie erstmals auch im digitalen Raum statt. Der Fokus liegt in diesem Jahr darauf, das Festival hauptsächlich für das junge Publikum auszurichten. Deshalb werden vor Ort in Gera Filmvorführungen für Kinder und Jugendliche sowie die Sichtungen der Wettbewerbsbeiträge durch die Kinderjury angeboten.
     
    Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten in den Kinos, können derzeit keine regulären Fachbesucher-Akkreditierungen ausgegeben werden. Dafür gibt es nun die Möglichkeit, das Festivalprogramm online zu erleben. Für interessierte Fachbesucher*innen wird eine Akkreditierung für das Online-Festival für 9,99 € angeboten. Unter folgendem Link kann man sich ab sofort bis 16. September akkreditieren – LINK.
     

    Im Kino Toni in Weißensee finden in den kommenden Wochen zwei Veranstaltungsreihen statt, die sich einerseits dem Gedenken an den Holocaust und ndererseits anlässlich des 90. Geburtstags von Günter Lamprecht mit Berlin im Film (und im speziellen natürlich Berlin Alexanderplatz) beschäftigen. Die Reihen finden in dieser Woche sowie in der 3. Februar-Woche statt.

     

    Filmwoche zum Gedenken an den Holocaust

    Retrospektive von sieben Filmen mit Armin Mueller-Stahl

    Wann? 22.-26. Januar 2020

     

    Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Deshalb wird am 27. Januar in Deutschland der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Erinnert  wird an alle Opfer des beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nation

    Wann? Donnerstag, 29. August 2019, ab 11.00 bis ca. 21:00 Uhr. Ab 16:30 bis ca. 17:30 Uhr Statements und Gespräche mit Gästen

    Wo? Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a

    Der Eintritt für die Veranstaltung ist kostenlos.

    Am 29. August findet im Filmmuseum Potsdam anlässlich der anstehenden Wahlen zum Brandenburger Landtag eine Veranstaltung statt, bei der mit den Mitteln des Films ein Bekenntnis zu Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz abgegeben werden und die Grundrechte als Basis unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft gefeiert werden sollen. Organisiert wird das "offene Haus" von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF zusammen mit dem Filmmuseum Potsdam.

    In der Einladung heißt es dazu:

    "Nicht nur vor dem historischen Hintergrund des Medienstandortes Babelsberg mit seiner Geschichte der propagandistischen Filmproduktion, der Zensur und der Unterdrückung künstlerischer Freiheit sehen wir , die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF mit dem Filmmuseum Potsdam, uns in einer besonderen Verantwortung. Auch heute lebt der Wissenschafts- und Medienstandort Potsdam, ebenso wie das gesamte Land Brandenburg als Wirtschafts-, Kultur-  und Tourismusmagnet, von der Vielfalt und Weltoffenheit seiner Menschen, vom internationalen Austausch und von der Begegnung über Länder- und Kulturgrenzen hinweg."

    Den ganzen Tag über wird es verschiedene Filmvorführungen und Gespräche geben, das Programm mit Filmen und Ankündigung der Gäste sowie die gemeinsame Erklärung von Filmuniversität Babelsberg und Filmmuseum Potsdam findet sich unter diesem Link.

     

    Das 27. Deutsche Kinder Medien Festival Goldener Spatz hat seinen 40. Geburtstag gebührend gefeiert. 18.000 Besucher_innen und 23 ausverkaufte Filmvorführungen konnte der GOLDENE SPATZ in diesem Jahr verbuchen. Mit der Verleihung der GOLDENEN SPATZEN im Theater Erfurt fand das Festival am Freitag, den 7. Juni, seinen Höhepunkt.

    Sechs der sieben GOLDENEN SPATZEN wurden durch die Kinderjury Kino/TV vergeben, in der 25 Mädchen und Jungen zwischen 9 und 13 Jahren aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland mitgewirkt haben. Ein weiterer SPATZ wurde von der Kinderjury Digital vergeben: Fünf Kinder zwischen 10 und 12 Jahren vergaben hier den Preis in der Kategorie bestes digitales Angebot zum Thema „Futter für das Gehirn – Lernen für die Schule und das Leben".

    GOLDENE SPATZEN gingen an folgende Filme:

    Wann? 6. Juni 2019, 18 Uhr

    Wo? Veranstaltungszentrum in der Weydingerstraße 14-16

    In einem Gespräch im DEUTSCHLANDFUNK im Januar 2018 machte Doris Dörrie darauf aufmerksam, wie wichtig Ermutigung für junge Filmemacher ist:

    „Was ich eben beobachte, ist, dass es nicht nur zu wenig gibt, sondern eigentlich das Gegenteil sehr stark stattfindet: Entmutigung, und zwar gar nicht so sehr mit dem ersten Film – das ist großartig, da gibt es hier das Festival, da gibt es auch Förderung, da gibt es jede Menge eigentlich –, aber der zweite und dritte Film, das ist so der Knackpunkt, und da verschwinden viele tolle Filmemacher, die einen wirklich interessanten, tollen Film gemacht haben. Warum?

    Weil sie dann natürlich an diese Schwelle kommen, wo es knirscht und wo es mühsam wird und wo man sehr viel Standing-power auch braucht, und da braucht man eigentlich umso mehr Ermunterung, und die fehlt sehr, sehr oft [...]."

    Dies wirft die Frage auf, wie verschiedene Vertreter_innen der Filmbranche zur Situation junger Filmschaffender nach dem Debütfilm stehen und welche konkreten Maßnahmen in dieser schwierigen Phase helfen können. Dazu lädt der Berliner Film- und Fernsehverband am 6. Juni in die Weydingerstraße zum Gespräch ein. Die vom Vorstandsvorsitzenden des BFFV, Torsten Lüders, geleitete Diskussionsrunde wird von Linda Söffker, der Leiterin der Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino, eröffnet.

    Eingeladen sind neben Vertreter_innen der Ausbildungsstätten in Berlin und Babelsberg, der Medienboard Berlin-Brandenburg und des RBB vor allem junge Regisseur_innen, die über ihre Erfahrungen mit ihrem ersten und zweiten Film berichten können. Der BFFV möchte damit diesen jungen Filmschaffenden eine Plattform und Stimme geben, mit der sie ihre Wünsche und Sorgen direkt an Mitglieder der Branche adressieren und mit diesen auf Augenhöhe kommunizieren können.

    Seite 1 von 4

    © 2017 Berliner Film- und Fernsehverband e. V. All Rights Reserved. Designed By JoomShaper

    Please publish modules in offcanvas position.