Von Ulrike Schirm
     
    Ein gewisser Tommy Wiseau brachte 2003 in Los Angeles einen Film auf die Leinwand mit dem Titel THE ROOM. Zusammen mit einem gewissen Greg Sestero schrieb er das Drehbuch. Er selbst fungierte als Hauptdarsteller, Regisseur und ausführender Produzent. Herauskam der beste schlechteste Film, der jemals gedreht wurde.

    Alles, wirklich alles an diesem „Desaster“ ist abgrundtief schlecht. Der Plot, das Script, die Schauspieler, die Dialoge, die Betonung, die Sprache. Es wimmelt von Anschlussfehlern, die Kostüme....eine einzige Lachnummer. Erzählt wird eine abstruse Liebesgeschichte. An der Kinokasse spielte der Trash lumpige 1.800 USD ein. Produktionskosten 6 Millionen USD.

    Eines muss man diesem reichen, durchgeknallten Sonderling (keiner weiss genau, wie er zu seinem Geld kam) lassen: Er hat sich einen Traum erfüllt.

    James Franco setzt diesem talentlosem „Genie“ mit „The Disaster Artist“ nun ein Denkmal.

    Wann? 19.02., Einlass: 19:30 Uhr, Beginn der Preisverleihung: 20.00 Uhr

    Wo? Father Graham, Friedrichstraße 180-184

    Am 19. Februar findet die diesjährige Verleihung des Preises der deutschen Filmkritik statt.


    Er wird in den folgenden 12 Kategorien verliehen: Spielfilm, Spielfilmdebüt, Kinderfilm, Dokumentarfilm, Darstellerin, Darsteller, Schnitt, Drehbuch, Kamera, Musik, Experimentalfilm, Kurzfilm. Die Preisverleihung wird moderiert von Loretta Stern.

    196 deutschsprachige Produktionen mit einer Laufzeit von mehr als 94 Stunden gesichtet

    Neuer Rekord beim Deutschen Kinder Medien Festival Goldener Spatz: 2018 sind für die fünf Wettbewerbskategorien Kurzspielfilm, Kino-/Fernsehfilm, Serie/Reihe Animation, Information/ Dokumentation und Unterhaltung insgesamt 196 deutschsprachige Filme und Fernsehbeiträge (sowohl Live Action- als auch Animations-Produktionen) eingereicht worden. Das ist die höchste Zahl an Einreichungen und mit 94 Stunden der längste Filmsichtungsmarathon für die Auswahljury gewesen, seit der jährliche Festivalrhythmus eingeführt wurde.

     

    Kinderjury entscheidet über Gewinner: Preisverleihung am 15. Juni 2018

    Wann? 05.02., 09:00 - 11:00 Uhr

    Wo? Filmhaus am Potsdamer Platz. 4.OG, Potsdamer Straße 2

    Der Bezirk Mitte ist mit Abstand der begehrteste Bezirk für Dreharbeiten. Wir sprechen mit Vertreter/innen des Bezirksamtes über die Drehbedingungen, Antragstellung und Erfahrungen. Was macht Mitte so begehrt, und wie wirkt sich das auf Drehvorhaben aus? Welche Maßnahmen sind rechtzeitig für die Planung von Dreharbeiten in 2018 zu berücksichtigen?

    Mit dieser Ankündigung lädt die Berlin Brandenburg Film Commission am 5. Februar zu einem Seminar.

    Wann? 15.02., ab 16:30 Uhr

    Wo? Kesselhaus der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36


    Die Branchenplattform Crew United präsentiert am 15. Februar 2018 in Berlin das Diskussionsforum Film but Fair – Impulse, Diskussion und Preisverleihung FairFilmAward 2018. Die Veranstaltung zum Thema Fairness in der Film- und Fernsehbranche findet mit Unterstützung der Pensionskasse Rundfunk und des Medienboards Berlin- Brandenburg sowie in Kooperation mit über 30 Branchenverbänden und ver.di. statt.

    Dazu heißt es in der Pressemitteilung von Crew United vom 17. Januar:


    Die zunehmende Prekarisierung von Film- und Fernsehschaffenden in Deutschland wurde unlängst durch Studien und Umfragen belegt. Doch wie kann die Filmwirtschaft zu einem fairen, sozialverträglichen und nachhaltigen Arbeits-, Produktions- und Lebensumfeld weiterentwickelt werden?

    Monika Schindler, die nicht nur als Verbandsmitglied, sondern auch im Vorstand des BFFV lange Jahre die Geschicke des Verbandes mitbestimmte und noch immer mitbestimmt, hat heute Geburtstag. Dazu erschien in der jungen Welt letzte Woche ein Artikel von Jegor Jublimov, den wir hier mit Einverständnis des Autors ebenfalls veröffentlichen und dem wir uns im Namen des gesamten Verbandes anschließen. Herzlichen Glückwunsch, Monika!

     

    Jubel der Woche

    Den 75. Geburtstag von Monika Schindler haben wir an dieser Stelle schon vor fünf Jahren gewürdigt. Das Alter, das sie am Sonntag erreicht, soll jedoch diskret verschwiegen werden, denn es glaubt sowieso niemand!

    Die Beziehungen des deutschen Films zu unseren Nachbarländern haben eine lange Tradition. Über die legendäre polnische Schauspielerin Pola Negri, die im deutschen Film berühmt wurde und in Hollywood internationale Bekanntheit erlangte, bevor sie im Dritten Reich noch einmal zurückkehrte, sprach unser Vorstandsmitglied Frank-Burkhard Habel in einem Film für die deutsch-polnische Website Porta Polonica. Der von Wolfgang Kübel gedrehte Dokumentarfilm hört auf den Titel Pola Negri - unsterblich und lässt sich auf der Website ab jetzt kostenlos ansehen.

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