veranstaltungen

 


 

 

BERLINALE-NACHLESE 2017

 

Dienstag, den 02.03.2017 um 18.30 Uhr

in der „Kantine“

Weydingerstr. 14-16, 10178 Berlin

 

Die 67. Berlinale ist Vergangenheit. Die Preise sind vergeben.

400 Filme, davon 18 im Wettbewerb, bildeten das Programmangebot in verschiedenen Sektionen des Jahrganges 2017.

Der Festivaldirektor erhob den Anspruch, „die Welt mit Poesie retten“ zu wollen. Wie lautet das Fazit nach zehn Festivaltagen?

 

SPIEGEL – ONLINE resümiert, „dass der Wettbewerb dieser 67. Berlinale leider so mau wie schon lange nicht mehr war . . . kein Meisterwerk, nirgends“. Stimmen wir dieser Einschätzung zu?

Welche Entdeckungen gab es in anderen Sektionen?

Wie zeigte sich der deutsche Film, der mit drei Beiträgen im Wettbewerb vertreten war?

„Düstere Filme für düstere Zeiten, könnte das Motto sein“ für die Auswahl in der Sektion „Perspektive deutsches Kino“ – so die Einschätzung einer Tageszeitung. Zum ersten Mal vergab in diesem Jahr eine Jury einen Preis in dieser Sektion.

 

Die Fortführung der BERLINALE-Nachlese nach mehrjähriger Pause war ein Vorschlag auf der Mitgliederversammlung im Dezember. Er steht mit der Forderung, in der Verbandsarbeit wieder stärker Veranstaltungen zum Gedankenaustausch über Filme und Filmpolitik anzubieten.

Der Vorstand hofft auf rege Teilnahme.

 

 


 

nd-Filmclub

Kino TONI

Antonplatz / Max–Steinke-Str. 43

 

Mittwoch, den 29.03.2017

um 18.00 Uhr

 

Berlin – Ecke Schönhauser

(DEFA 1957, s/w, 81 min)

 

Regie: Gerhard Klein;

Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase;

Kamera: Wolf Göthe;

Darsteller: Ekkehard Schall, Ilse Pagé, Ernst-Georg Schwill, Harry Engel, Erika Dunkelmann, Helga Göring, Raimund Schelcher, Manfred Borges, Hartmut Reck, Gerhard Rachold, Siegfried Weiß,

 

Unter dem U-Bahn-Bogen Schönhauser Allee treffen sich regelmäßig halbwüchsige Jungen und ein Mädchen. In groben Unfug ausartende Mutproben lassen sie ihren häuslichen Frust über einen betrunkenen Stiefvater, den störenden Liebhaber der Mutter oder erste kriminelle Entgleisungen vorübergehend vergessen. Karl-Heinz zieht Dieter und Kohle in seine dunklen Geschäfte hinein. Nach vermeintlichem Totschlag fliehen die drei Jungen nach Westberlin. Nur Dieter kehrt zurück und schafft einen ehrlichen Neuanfang.

Der Film zählt zu den erfolgreichsten DEFA-Filmen.

 

Gesprächspartner: Wolfgang Kohlhaase

Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner