veranstaltungen

 

 

nd-Filmclub

Kino TONI
Antonplatz / Max–Steinke-Str. 43
Mittwoch, den 29.11.2017
um 18.00 Uhr

Irgendwo in Berlin

DEFA 1946, s/w, 85 min
Drehbuch und Regie: Gerhard Lamprecht;
Kamera: Werner Krien
Darsteller: Charles Brauer, Harry Hindemith, Hedda Sarnow, Paul Bildt, Fritz Rasp, Lotte Loebinger

„Irgendwo in Berlin“ steht unter dem Zeichen der unmittelbaren Nachkriegszeit. Das befreite Berlin 1946 – eine Trümmerlandschaft und ein Abenteuer-spielplatz für die Jugend. Gustav und sein Freund Willi machen bei den jugendlichen Kriegsspielen mit, um die Zeit des Wartens auf den Wiederaufbau und die Rückkehr der Väter zu überbrücken.
Als Gustavs Vater aber aus der Kriegsgefangen-schaft zurückkehrt, muss er seine Familie enttäu-schen. Er ist ein Wrack – gänzlich unfähig, das zer-bombte Eigentum wiederaufzubauen. Darauf rea-gieren Freunde und Nachbarn mit Unverständnis, „dreckiger Jammerlappen“ schallt es ihm entgegen. Einzig Willi hält zu seinem Freund und dessen Va-ter. Bei einer waghalsigen Hilfsaktion verunglückt der Junge allerdings tragisch. Dann erst beginnen die Jugendlichen an ihren Kriegsspielen zu zweifeln und Vater Illner entdeckt neue Lebensenergie.

Gesprächspartner: Charles Brauer
Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

 

 


 

Buch-Premiere

Kino TONI
Antonplatz / Max–Steinke-Str. 43
Mittwoch, den 06.12.2017
um 18.00 Uhr

 

Frank-Burkhard Habel

DAS GROSSE LEXIKON DER DEFA-SPIELFILME

Die vollständige Dokumentation aller
DEFA-Spielfilme von 1946 bis 1993

Erweiterte Neuausgabe in zwei Bänden
ca. 1.200 Seiten mit ca. 1000 Abbildungen | Zwei Bände
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86265-587-8
99,99 EURO

Die stark erweiterte und erstmals reich illustrierte Neuausgabe des Standardwerkes, als Hardcover in zwei Bänden mit ca. 1200 Seiten, entstand in enger Zusammenarbeit mit der DEFA-Stiftung. Das Werk liefert umfassende Informationen zu den Filmen der DEFA aus 47 Jahren Filmgeschichte, inklusive der abgebrochenen und nicht aufgeführten, sowie der von der Staatsmacht ungeliebten Filme.

Gespräch mit F. B. Habel
und Film:

DEFA 70

1966/67
Regie: Werner Bergmann
33 Minuten
Experimentalfilm der DEFA in 70-mm-Technik, der zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung nur in fünf Kinos der DDR technisch vorgeführt werden konnte.
Die Illusion des „Absoluten Dabeiseins“ dominiert, auch erreicht durch die originelle Erprobung des Tricks, der Farbgebung und des Stereotons.

 

 

 


 

 

BERLINALE-NACHLESE 2017

 

Dienstag, den 02.03.2017 um 18.30 Uhr

in der „Kantine“

Weydingerstr. 14-16, 10178 Berlin

 

Die 67. Berlinale ist Vergangenheit. Die Preise sind vergeben.

400 Filme, davon 18 im Wettbewerb, bildeten das Programmangebot in verschiedenen Sektionen des Jahrganges 2017.

Der Festivaldirektor erhob den Anspruch, „die Welt mit Poesie retten“ zu wollen. Wie lautet das Fazit nach zehn Festivaltagen?

 

SPIEGEL – ONLINE resümiert, „dass der Wettbewerb dieser 67. Berlinale leider so mau wie schon lange nicht mehr war . . . kein Meisterwerk, nirgends“. Stimmen wir dieser Einschätzung zu?

Welche Entdeckungen gab es in anderen Sektionen?

Wie zeigte sich der deutsche Film, der mit drei Beiträgen im Wettbewerb vertreten war?

„Düstere Filme für düstere Zeiten, könnte das Motto sein“ für die Auswahl in der Sektion „Perspektive deutsches Kino“ – so die Einschätzung einer Tageszeitung. Zum ersten Mal vergab in diesem Jahr eine Jury einen Preis in dieser Sektion.

 

Die Fortführung der BERLINALE-Nachlese nach mehrjähriger Pause war ein Vorschlag auf der Mitgliederversammlung im Dezember. Er steht mit der Forderung, in der Verbandsarbeit wieder stärker Veranstaltungen zum Gedankenaustausch über Filme und Filmpolitik anzubieten.

Der Vorstand hofft auf rege Teilnahme.

 

 


 

nd-Filmclub

Kino TONI

Antonplatz / Max–Steinke-Str. 43

 

Mittwoch, den 29.03.2017

um 18.00 Uhr

 

Berlin – Ecke Schönhauser

(DEFA 1957, s/w, 81 min)

 

Regie: Gerhard Klein;

Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase;

Kamera: Wolf Göthe;

Darsteller: Ekkehard Schall, Ilse Pagé, Ernst-Georg Schwill, Harry Engel, Erika Dunkelmann, Helga Göring, Raimund Schelcher, Manfred Borges, Hartmut Reck, Gerhard Rachold, Siegfried Weiß,

 

Unter dem U-Bahn-Bogen Schönhauser Allee treffen sich regelmäßig halbwüchsige Jungen und ein Mädchen. In groben Unfug ausartende Mutproben lassen sie ihren häuslichen Frust über einen betrunkenen Stiefvater, den störenden Liebhaber der Mutter oder erste kriminelle Entgleisungen vorübergehend vergessen. Karl-Heinz zieht Dieter und Kohle in seine dunklen Geschäfte hinein. Nach vermeintlichem Totschlag fliehen die drei Jungen nach Westberlin. Nur Dieter kehrt zurück und schafft einen ehrlichen Neuanfang.

Der Film zählt zu den erfolgreichsten DEFA-Filmen.

 

Gesprächspartner: Wolfgang Kohlhaase

Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner