Am Donnerstag, den 16. August, kam es in Dresden zu einer polizeilichen Maßnahme gegen ein Kamerateam des ZDF, das von einer Demonstration und Kundgebung der Pegida-Bewegung am Rande des Besuchs von Angela Merkel berichtete. Ein Kundgebungsteilnehmer hatte die Journalisten bedrängt und eine polizeiliche Überprüfung des Teams ausgelöst, das daraufhin 45 Minuten lang festgehalten wurde.

    Zu diesem Vorfall gab der Deutsche Journalisten-Verband in den letzten Tagen zwei Pressemitteilungen heraus, in denen sie von der sächsischen Regierung einerseits Aufklärung, andererseits Konsequenzen aus dieser massiven Einschränklung der Pressefreiheit durch die sächsische Polizei forderte. Der BFFV schließt sich diesen Forderungen ausdrücklich an und verurteilt sowohl das Vorgehen der sächsischen Polizei als auch das Verhalten Michael Kretschmers im Nachgang der Ereignisse.

    Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe (iSFF) an der VHS in Berlin Mitte hat sein aktuelles Programm für Filmschaffende veröffentlich, das ab August 2018 startet.

    Seit 25 Jahren bietet das iSFF Weiterbildungen in den Bereichen Film/TV, Synchron, Sprech- und Musiktheater. Es bietet für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv für bestimmte Berufsbilder weiterzubilden. So können sie die eigene Karriere festigen, sich beruflich weiterentwickeln oder innerhalb der Branche umsatteln. Dabei paart das iSFF immer tagesaktuelles Produktionswissen mit Top-Dozenten aus der Branche.

    Es bestehen diverse Fördermöglichkeiten für die Teilnehmer.

    Am 6. und 7. September findet in Weimar die Konferenz ZUKUNFT KINDERFILM statt. Ausgerichtet wird sie vom Kuratorium junger deutscher Film. 

    Dabei geht es um den Austausch mit Vertretern aller Bereiche der Kinderfilmbranche und die Diskussion der Frage, wie die Vielfalt des Kinderfilms besser zum Publikum finden kann. Wer dabei sein und die Diskussion mitgestalten möchte, kann sich unter www.zukunft-kinderfilm.de anmelden.

    Die zu diskutierenden Fragen lauten unter anderem:

    Datum: 18. August 2018, ab 15 Uhr

    Ort: Kino Zukunft am Ostkreuz

    Am 18. August richtet das Netzwerk Berliner Filmfestivals Festiwelt die sechste Ausgabe der Langen Nacht der Filmfestivals aus, bei der ab 15 Uhr das große Spektrum der Berliner Filmfestivals vorgestellt wird. Parallel an fünf verschiedenen Orten werden im Kino Zukunft rund 100 Kurz- und Langfilme aus der ganzen Welt gezeigt. Dazu gibt es Konzerte, Diskussionen und weitere Events.

    Partnerfestivals der Langen Nacht sind nach der Pressemitteilung

    11mm Fußballfilmfestival, achtung berlin – new berlin film award, Afrikamera, Boddinale, Filmfestival Contravision, Down Under Berlin – Australian & New Zealand Film Festival Festival, Festival of Animation Berlin, Film:Schweiz, Französische Filmwoche Berlin, INTERFILM Internationales Kurzfilmfestival Berlin, KUKI Internationales Kinder und Jugendkurzfilmfestival Berlin, Lithuanian Film Festival „Litauisches Kino Goes Berlin“, One World Berlin Human Rights Film Festival, Prachtige films, Russische Filmwoche in Berlin, Shebeen Flick Irish Film Festival Berlin, Soundwatch Berlin Music Film Festival, Uranium Film Festival Berlin, Webfest Berlin, Weihnachtsfilmfestival, ZEBRA Poetry Film Festival Münster|Berlin.

    Verschiedene Festivals präsentieren Filme auf der Langen Nacht, die ein dementsprechend breitgefächertes Programm an Vorführungen zu bieten hat.

    Am 10. Juli gab die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) bekannt, ihre Zusammenarbeit mit den ARD-Landesrundfunkanstalten explizit um den Schutz vor sexueller Gewalt zu erweitern. Die gemeinsamen Leitlinien für Transparenz und Antikorruption, die die ARD und die Produzentenallianz bereits 2013 beschlossen haben, wurden um eine Passage gegen sexuelle Gewalt, Missbrauch und sexualisierte Belästigung erweitert. Eine entsprechende Klausel findet zukünftig Eingang in die Produktionsverträge.

    Unter Vorsitz der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) am 22. Juni dem Vorschlag der Findungskommission zugestimmt, Carlo Chatrian als künstlerischen Direktor und Mariette Rissenbeek als Geschäftsführerin der Internationalen Filmfestspiele Berlin ab 2020 zu berufen.

     

    Carlo Chatrian, geboren 1971 in Turin, ist von Haus aus Filmpublizist und leitet seit 2013 das Locarno Film Festival. Gemeinsam mit der neuen Berlinale Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek (geboren 1956 in Posterholt/Niederlande), der bisherigen langjährigen Geschäftsführerin von German Films, dem Informations- und Beratungszentrum für die internationale Verbreitung deutscher Filme, wird Chatrian die Berlinale ab 2020 leiten.

    Bewerbungsschluss für den Siegfried Kracauer Preis 2018 ist der 1. September 2018

    Vergabe am 24. November 2018 bei der Preisverleihung des Kinofest Lünen in Nordrhein-Westfalen

     

    Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFK), die MFG Filmförderung Baden-Württemberg und die Film- und Medienstiftung NRW haben am 19. Juni  zum fünften Mal den insgesamt mit 15.000 Euro dotierten Siegfried-Kracauer-Preis für Filmkritik ausgeschrieben. Die nach dem Autor und Filmtheoretiker Siegfried Kracauer benannte Auszeichnung wird im Rahmen der Preisverleihung des Kinofest Lünen am 24. November 2018 vergeben.

    Ab sofort können sich Filmkritikerinnen und Filmkritiker aus dem deutschsprachigen Raum um zwei Auszeichnungen bewerben. Der Preis für die Beste Filmkritik ist mit 3.000 Euro dotiert. Das einjährige Stipendium ist mit 12.000 Euro ausgestattet. Das Stipendium eröffnet die Möglichkeit, sich umfassenden Recherchen für eine mehrteilige Essayreihe zum Thema „Zukunft des Kinos“ zu widmen, sowie einen regelmäßigen Blog zu frei wählbaren Themen zu verfassen.

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